Bravo Klaus Wowereit! Die Unterbindung des Streits zwischen Henkel und Herrmann ist vor allem gut für die Flüchtlinge

oplZur Entscheidung von Klaus Wowereit, die Schlichtungsversuche zu verstärken und die Räumung des Oranienplatzes mindestens zu verschieben, äußert sich der Bezirksvorsitzende der FDP Friedrichshain-Kreuzberg, Richard Boeck:

„Klaus Wowereit hat im letzten Moment die Streithähne Henkel und Herrmann getrennt und so vorerst eine gewaltvolle Eskalation des Flüchtlingsprotestes verhindert. Der Konflikt ist mittlerweile auch ein persönlicher und so zugespitzt, dass es beiden nicht zuletzt um die Wahrung des eigenen Gesichts geht. Die Anliegen der Flüchtlinge und der Anwohner sind dabei immer mehr in den Hintergrund gerückt. Damit hat Wowereit gezeigt, dass er keine Straßenschlachten wie in Hamburg will und so sein Verantwortungsbewusstsein als Regierender Bürgermeister bewiesen.“

Boeck abschließend:

„Die FDP Friedrichshain-Kreuzberg teilt die Forderung der Demonstranten nach einer Abschaffung der Residenzpflicht und nach einer generellen Arbeitserlaubnis für Asylbewerber. Es entspricht dem liberalen Selbstverständnis, dass Menschen die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die FDP tritt für eine veränderte Asylpolitik mit auf rechtsstaatliche Weise verkürzter Verfahrensdauer ein und fordert eine europaweite menschenwürdige Regelung des Grundrechts auf Asyl und einen Europäischen Verteilungsschlüssel für Asylsuchende.“

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