Linke Fraktionen festigen Kreuzberger Verbotskultur

FotoAm Mittwoch ist es soweit: Das nächste Verbotsprojekt steht auf der Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung. Der Antrag trägt den schönen Namen „Öffentlichen Raum mit Bürger*innenbeteiligung gestalten – Keine sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Außenwerbung in Friedrichshain-Kreuzberg!“ und wurde von Grünen, Linken, SPD und Piraten eingebracht. Damit soll auf bezirkseigenen Flächen die Anbringung „sexistischer, diskriminierender und frauenfeindlicher Außenwerbung“ verboten werden. Wenn man sich den Antragstext genauer durchliest, erfährt man, dass ein solches Verbot ausgesprochen weit gefasst werden soll. Vor allem aber zeigt der erzieherische Duktus das innere Bedürfnis der Antragsteller, aus den Friedrichshainern und Kreuzbergern Menschen nach ihrem Modell machen zu wollen.  #APO

Motiv_01_68er-630x233Einstweilen überlegen wir, ob das aktuelle Werbemotiv der JuLis auch unter die neue Regelung fallen würde…

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Kommentar von Gunnar Schupelius zum Thema und der von Martenstein

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