„Das Tempelhofer Feld bietet Raum für Kompromisse“

Richard Boeck

Richard Boeck

Zum Ausgang des Volksbegehrens über die Zukunft des Tempelhofer Felds erklärt der Vorsitzende der FDP Friedrichshain-Kreuzberg, Richard Boeck:

„Die FDP Friedrichshain-Kreuzberg befürwortet eine Teilbebauung des Tempelhofer Feldes, wenn dabei auch ausreichend bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Eine Totalblockade lehnen wir ab. Wohnungen sind in unserem Bezirk knapp, was sich in stark steigenden Miet- und Grundstückspreisen niederschlägt. Eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt wird es nur geben, wenn neue Bebauungsgebiete ausgewiesen werden.“
Da die Planung des Senats nur eine Randbebauung vorsieht, würde das Tempelhofer Feld als einzigartiges Naherholungsgebiet im Herzen Berlins erhalten bleiben. „Wohnungsbau und Freizeitnutzung schließen sich nicht aus. Es ist uns wichtig, dass Freiräume erhalten bleiben und Projekte wie etwa die Gemüsegärten fortbestehen können“, so Boeck weiter.
„Der Wohnsituation in Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin ist allerdings auch nicht geholfen, wenn auf dem Tempelhofer Feld ausschließlich hochpreisiger Wohnraum entsteht. Die Neubauten sollten deshalb in Höhe von mindestens 25 Prozent aus bezahlbarem Wohnraum bestehen.“

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