„Es braucht junges Engagement, um frische Politik zu machen“

Im Rahmen der Aktion FDP@Home diskutierten junge Berliner mit Markus Löning über Liberale Politik, Menschenrechte und die Rolle der Jugend.

Im Rahmen der Aktion FDP@Home diskutierten junge Berliner mit Markus Löning über Liberale Politik, Menschenrechte und die Rolle der Jugend.

In Kreuzberg gehört es fast schon zum guten Ton, grün zu wählen – wie die deutlichen Stimmenanteile für den grünen Direktkandidaten zeigen. Da mutet es fast schon als konspirativ an, wenn sich hier junge Menschen zu einem liberalen Diskussionsabend treffen. Auf Initiative eines Neumitglieds der FDP Friedrichshain-Kreuzberg kamen etwa zehn junge Berliner zusammen, um mit Markus Löning über die Zukunft liberaler Politik zu diskutieren.

Markus Löning, ehemals Landesvorsitzende der FDP Berlin, Bundestagsabgeordneter und Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, stellte sich bereitwillig den Fragen und Anregungen des gemischten Publikums. Vom Startup-Gründer bis zum japanischen Wahl-Berliner durften die Anwesenden munter über ihre Eindrücke und ihre Gedanken zur FDP berichten. Die Diskussion war lebhaft und konnte viele Themenbereiche anvisieren. Die Fehler der FDP bis zur Bundestagswahl waren dabei Thema wie auch die Wichtigkeit einer liberalen Partei im Bundestag und die Menschenrechtslage auf der Krim. Markus Löning stellte sich dabei auch kritischen Fragen und vermied es dabei in den typischen Politikersprech zu fallen.

Der Abend stimmte nachdenklich, auch was das eigene Engagement angeht. Löning schloss den Abend mit Blick auf das immer älter werdende Kreuzberg: „Wenn es euch nicht gefällt, dann müsst ihr ran. Es braucht junges Engagement, um frische Politik zu machen.“

Anselm von Stülpnagel

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