Wissenschafts-Walzer anstatt Trümmertango-Krawallos!

Der Vorsitzende der FDP Friedrichshain verurteilt die Pläne linksextremer Gruppen, am Samstagabend einen „Trümmertango“-Marsch durch Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln zu veranstalten:

„Schon der ‚Aufruf zur Demonstration‚ spricht davon, ‚richtig Stress‘ zu machen und kündigt einen ‚Trümmertango‘ an. Letztlich ist das ein kaum verhüllter Aufruf zu Gewalt und damit meiner Meinung nach rechtswidrig. Es ist offensichtlich, dass die Organisatoren keinen lösungsorientierten Dialog suchen, sondern nur auf Krawall aus sind.

Leidtragende sind die Anwohner, die unter Gewalt und Sachbeschädigung zu leiden haben sowie die Polizei. Es werden damit nicht nur polizeiliche Kräfte gebunden, die an anderer Stelle dringend gebraucht werden. Es ist vielmehr schon jetzt absehbar, dass der Polizei die Schuld an der von den autonomen Gruppen gewollten Eskalation gegeben werden soll. Ich hoffe sehr, dass die Aktion dennoch friedlich verläuft.“

Martin Lochner macht deutlich: „Unsere Polizei muss unterstützt werden, nicht attackiert. Die Polizei ist personell unterbesetzt und braucht bessere Ausrüstung.“ Der Friedrichshainer Lochner empfiehlt, sich lieber dem friedlichen ‚March for Science‘ anzuschließen, der am selben Tag in Berlin-Mitte stattfindet: „Lieber ein Walzer für die Wissenschaft statt Trümmertango im Wohngebiet.“

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