Das Fahrrad: größte Chance für Berlin – Michael Heihsel im Tagesspiegel

Das Fahrrad verbindet Individualverkehr mit Freiheit

„In fast jedem Berliner steckt ein Radfahrer, wir müssen ihn nur wecken!“ Das ist der Titel eines Debattenbeitrags, den unser Verkehrs- & Umweltpolitischer Sprecher der FDP in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg, Michael Heihsel, kürzlich für den Tagesspiegel verfasst hat. Dort schreibt er unter anderem: „Das Fahrrad ist die größte Chance für Berlin“. Es bediene das Bedürfnis nach Individualverkehr und Freiheit.

Wir brauchen mehr als eine bessere Infrastruktur

Um das Radfahren als Chance für die städtische Verkehrspolitik zum Erfolg zu führen, brauchten wir aber mehr als nur eine bessere Infrastruktur.  Denn die Diskussion um die Entwicklung der Mobilitätspolitik sei viel zu sehr getrieben von Kampfradlern auf der einen Seite und Autofahrenden mit Verlustängsten auf der anderen Seite. Notwendig sei eine andere Mentalität, eine andere Art und einen anderer Umgangston.

Zugleich seien aber nur freiwillige Entscheidungen nachhaltige. Denn überwiegend oder gar ausschließlich für das Rad entschieden sich der Großteil der Verkehrsteilnehmer (bisher) weiterhin nicht. Die Barrieren, die uns vom Radfahren abhielten, seien vielfältig. Neben der tatsächlichen Infrastruktur sei die Wahrnehmbarkeit elementar: „Es ist schön, dass viele Forderungen der Initiatoren des Berliner Radentscheids jetzt umgesetzt werden sollen. Das Problem ist nur: Man merkt es nicht. Die Umsetzung muss schnell und vor allem sichtbar geschehen! Nur so nutzt man den psychologischen Effekt der Wahrnehmung (die sog. Salienz): Sobald die Menschen merken, es tut sich was, werden sie sich mit der Entscheidung der Verkehrsmittelwahl neu auseinandersetzen“, schreibt Heihsel.

Fahrradstrecke unter der U-Bahnlinie 1 hätte Durchschlagskraft

Der Politiker aus Friedrichshain-Kreuzberg meint, die Radbahn direkt unter der U1 hätte hier größtes Potential: Aufgrund der zentralen Lage und guten Sichtbarkeit könnte eine neue Fahrradstrecke unterhalb der U-Bahn viele Menschen neu über ihre Verkehrsmittelwahl nachdenken lassen. Stattdessen würden aber derzeit klassische Radwege an den Straßenbahnrand gebaut – und die Parkplätze unter die U1 verlegt. Ein Fehler, wie der Bezirkspolitiker meint.
Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

Schon 2016 haben die Freien Demokraten aus Friedrichshain-Kreuzberg mehrere fahrradbezogene Beschlüsse gefasst. Diese finden sich hier.

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